Baldur Springmann

Aus Inrur

Abgründe der Grünen

braune Ökologie

Unabhängige Ökologen Deutschlands (UÖD)


Baldur Springmann
in der deutschsprachigen wikipedia

Baldur Springmann (* 31. Mai 1912 in Hagen; † 24. Oktober 2003 in Lübeck)
war ein deutscher ökologischer Landwirt, Publizist und Politiker
des rechtsextremen Spektrums mit völkischem Hintergrund.
Der Erbe einer Industriellenfamilie studierte Landwirtschaft,
baute in den 1950er Jahren
einen Hof in Schleswig-Holstein
mit biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise auf
und gehörte zu den Pionieren der Ökologiebewegung in der Bundesrepublik.
Er war seit den 1970er Jahren unter anderem in der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher (AUD)
und im Weltbund zum Schutz des Lebens (WSL-D) aktiv,
1978 Gründungsmitglied der Grünen Liste Schleswig-Holstein
und im Januar 1980 der Partei Die Grünen.
Im Juni 1980 trat er nach Richtungsstreitigkeiten aus,
und 1982 beteiligte er sich an der Konstituierung der Ökologisch-Demokratischen Partei.
1983 zog er sich auch dort zurück und engagierte sich in den Folgejahren verstärkt im WSL-D Schleswig-Holstein
und anderen Gruppierungen mit rechtsextremen Verbindungen und Hintergründen.

Aktionsgemeinschaft der Deutschland Liebenden

website via archive.org

Springmann, Baldur im Neonazi Lexikon Allbuch

archive.is Version

2012

"Junge Freiheit" 22/12 25. Mai 2012
Bauer mit Leib und Seele
Vor hundert Jahren wurde der Öko-Aktivist
und Grünen-Mitgründer Baldur Springmann geboren

Volker Kempf

Grünen-Chef Cem Özdemir tritt gern in edlem Zwirn vor die Kameras
und ist als „Realo“ Mitglied der Atlantik-Brücke.
Bundestagsfraktionschef Jürgen Trittin stieß vom Kommunistischen Bund zur Partei
und zählte voriges Jahr zu den Propagandisten eines deutschen Militäreinsatzes im libyschen Bürgerkrieg.
Als sich 1979 die „Sonstige Politische Vereinigung – Die Grünen“ formierte,
hatte diese noch passendere Gesichter, etwa das von Baldur Springmann.
Die Fernsehkameras liebten diesen Öko-Bauern mit Kosakenhemd.
Er schien schon immer Alternativen zum gerade zweifelhaft gewordenen Fortschrittsoptimismus erprobt zu haben.

Geboren am 31. Mai 1912 als Sohn eines Industriellenerben,
wuchs er im schmutzigen Industriegebiet von Hagen auf.
Das erklärt, warum er schon mit 15 beschloß,
einmal ein naturnahes Leben als Bauer führen zu wollen.
Die nationale Hochstimmung in der Zwischenkriegszeit erfaßte auch ihn.
Er verschlang die Literatur konservativer Revolutionäre.
Springmann wurde Agrarstudent, konnte dem akademischen Leben aber nicht viel abgewinnen.
Daher meldete er sich zur Schwarzen Reichswehr und machte eine Ausbildung zum Reserveoffizier.
Mitte der dreißiger Jahre begann der Aufbau seines Hofes in Mecklenburg.
In dieser Zeit kam Springmann zur Reiter-SS,
weil der örtliche Reiterverein von ihr übernommen wurde.
Er sei nicht gegen den Nationalsozialismus gewesen, trat der NSDAP aber erst 1939 bei.
In seiner Autobiographie „Bauer mit Leib und Seele“
hat er dieses Kapitel mit „Abdrift“ überschrieben.

1942 eingezogen, wurden ihm die Luftangriffe auf Flüchtlinge in Swinemünde vom März 1945 zum eindringlichsten Kriegserlebnis.
Als Batteriechef der Flugabwehr
hatte er sich der Frauen- und Kinderleichen annehmen müssen.
Daher bestand Springmann immer darauf , daß auch die Westalliierten viel Schuld auf sich geladen hatten.

Während Konrad Adenauer die Wiederbewaffnung einleitete,
sympathisierte Springmann mit neutralistischen Positionen.
Er schloß sich der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher (AUD) um August Haußleiter an,
der 1979 erster Sprecher der Europawahl-Grünen wurde.
Springmann selbst verzichtete auf einen Vorstandsposten,
er war bereits Landeschef der Grünen Liste Schleswig-Holstein.

Nach dem 3,2-Prozent-Erfolg bei der Europawahl witterten die K-Gruppen Morgenluft.
Eine junge Generation rückte vor, die den Vätern ihre Vergangenheit vorhielt,
selbst aber im „roten Jahrzehnt“ (Gerd Koenen) ideologisch aufgeladen die Schwelle zur Gewalt abbaute,
um nun eigene [[Karrieren aufzubauen.
Springmann drängte auf die Gründung einer neuen Umweltpartei.
1982 war es soweit: Herbert Gruhl wurde Chef der Ökologisch-Demokratischen Partei]] (ÖDP), Springmann sein Stellvertreter.
Anders als Gruhl neigte er zu religiös-esoterischen Sonderwegen.
Er zog sich aus der Parteipolitik rasch zurück.

Später versuchte er mit Alfred Mechtersheimer Kräfte rechts der CDU bei den Unabhängigen Ökologen Deutschlands (UÖD) zu sammeln.
1998 wurde Springmann Gründungsmitglied des Bündnisses für Volksabstimmung (BfV).
Er starb fünf Jahre später im Alter von 91 Jahren.
Über sein Leben könnte ein Eintrag aus seiner Offiziers-Personalakte als Motto stehen:
Er habe „zu Widerspruch und unaufgeforderten Äußerungen ungewöhnlicher Ansichten“ geneigt.
Für die heutigen Grünen wäre Springmann kein Mitstreiter, sondern ein Feindbild.

2003

TAZ 25.10.2003
Grünen-Gründer Baldur Springmann tot
Der Ökobauer, Volks- und Deutschlandtümler
verließ die Grünen schon in den frühen Achtzigern.
Er starb mit 91 Jahren

indymedia postings
mit Baldur Springmann Erwähnung

Dugins Mann in Deutschland
Roderic Stalker 21.05.2013 16:44
http://de.indymedia.org/2013/05/345106.shtml

Grünbraune Verwandtschaften
Roberto J. De Lapuente 18.07.2008 10:35
http://de.indymedia.org/2008/07/222507.shtml
http://archive.fo/9sBi9

zwei führende Ultra Rechte gestorben
egal 26.10.2003 03:34
http://de.indymedia.org/2003/10/64128.shtml

5.7.03 10 Uhr Naziaufmarsch in Berlin
x 02.07.2003 19:52
http://de.indymedia.org/2003/07/56507.shtml

Überblick, Durchblick, Weitblick Herbst 2002
ein Mensch 13.09.2002 18:13
http://de.indymedia.org/2002/09/29451.shtml

Renegaten zu Flugscharen
Friedenstaube 12.03.2002 22:25
http://de.indymedia.org/2002/03/17696.shtml

2001

Unterzeichner des
Appell an die Bundeswehr:
Gegen die Entlassung konservativer Soldaten
September 2001

Baldur Springmann google Suche