Ethnopluralismus

Aus Inrur

Rassismus

Nationalismus

völkisches Denken

"Neuen Rechten", "Neue Rechte"

Ethnopluralismus
in der deutschsprachigen wikipedia

'Ethnopluralismus ist ein Weltbild der Neuen Rechten,
deren Vertreter eine kulturelle „Reinhaltung“
von Staaten und Gesellschaften nach „Ethnien“ anstreben.
Dabei definieren manche Vertreter der Neuen Rechten
„Ethnien“ nicht nach ihrer Abstammung,
sondern nach ihrer Zugehörigkeit zu einer „Kultur“,
um sie so von „Fremden“ zu unterscheiden.
Einflüsse der als „fremd“ betrachteten Gesellschaften
werden als Gefährdung der „eigenen Identität“ verstanden;
Fremdenangst gilt als natürliche Reaktion darauf.
Anstelle von historisch durch den nationalsozialistischen Völkermord belasteten
Begriffen wie „Lebensraum“
sprechen Ethnopluralisten
von „angestammten Territorien der Völker“.'

Der Begriff ist ein griechisch-lateinisches Kunstwort für „Völkervielfalt“,
das Henning Eichberg 1973 in eine Debatte im Rechtsextremismus einbrachte.
Er verstand darunter seine Forderung,
eine kulturelle Verschiedenheit von „Rassen“
mit eigenem Existenzrecht zu bewahren.[1]

Über die Jahre ist der Begriff auch von anderen Teilen des rechtsextremen Spektrums übernommen worden.
Er ist mindestens seit der Jahrtausendwende
fester Bestandteil der Programmatik der NPD.

Laut dem Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann
vertritt "die Identitäre Bewegung... den Ethnopluralismus offensiv".[2]

Der Begriff sollte nicht
mit den oberflächlich ähnlichen scheinenden,
aber eigentlich grundverschiedenen Theorien
des Kulturpluralismus und Multikulturalismus verwechselt werden.