Kai Borrmann

Aus Inrur

AfD Berlin Vizesprecher Berlin Mitte

rassistisch, völkisch, nationalistisch, klerikalfaschistische Islam/-ismus Dramatisierer

ein anti-islamischer NS Fan

Islamwissenschaftler & Immobilien Spekulant

Irrationalismus in Wissenschaft und Forschung


Inhaltsverzeichnis

Auszug aus dem Text
der unten in Gänze folgt
bezüglich Kai Borrmanns Rauswurf
aus der kurzlebigen Kleinpartei
"Demokratische Liga" (2007)

...Ursächlich für den Ausschluss von Dr. Borrmann waren nachfolgende Zitate,
die von den anwesenden Mitgliedern und Gästen eidesstattlich bezeugt werden.
Sämtliche Anwesende distanzieren sich von Dr. Borrmann und seinen Äußerungen.
Euphorisch sprach Hr. Dr. Borrmann davon, dass er Adolfs Hitlers Reden hypnotisch findet.
Danach Herr Dr. Borrmann wörtlich: “…das mit den Juden ist mir völlig egal, ich fand einfach die Zeit dufte.”
Ein Mitglied der Liga fragte schockiert nach:
“Vorausgesetzt du hättest in der Zeit gelebt, wo hättest du für dich die Grenzen gesetzt?”
Antwort Herr Dr. Borrmann: “Keine Grenzen!”
Auch im Anschluss an die Veranstaltung äußerte sich Herr Dr. Borrmann gegenüber einem Mitglied der Liga wie folgt:
“….. die Äußerungen soll man nicht so eng sehen,
denn ich schwebe auf einem völlig anderen Niveau, da kommt ihr eh nicht rann.”...

AfD Vizesprecher Berlin Mitte
siehe AfD Mitte Vorstand

https://archive.is/5MLbj

Kai Borrmann AfD Mitte .png

Dr. Kai Borrmann
Kai Borrmann wurde 1966 in Bremen geboren,
machte am Gymnasium Achim Abitur
und absolvierte seinen Zivildienst an der Helene-Grulke-Schule bei Verden an der Aller.
Anschließend nahm er an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg i. Br.
ein Studium der Islamwissenschaften, Geographie und Geschichte auf,
welches er als Magister Artium abschloß.
Seine Dissertation im Fach Islamwissenschaften
beschäftigte sich mit den heiligen Schriften der Baha’i,
einer Religionsgemeinschaft, welche sich im Neunzehnten Jahrhundert
aus dem schi’itischen Islam abgespalten hat.
Gegenwärtig forscht er zum Verhältnis von Formaler Logik und Sprache im Koran.
Politisch interessiert er sich für (Anti) – "Genderismus", Neoliberalismus und Globalisierung.
(Wer wissen will, warum „Integration“ auch beim besten Willen aller Beteiligten nicht funktionieren kann,
der lese Zygmunt Bauman: „Moderne und Ambivalenz. Das Ende der Eindeutigkeit“).
Als Vater von drei Kindern
lebt er seit zehn Jahren in Berlin
und ist hier beruflich im Immobiliensektor tätig.

Kai Borrmanns
inadäquadte simple Erwähnung
in der Recherche Broschüre zur AfD Berlin Nr.1. (15. Juli 2016):
"(Anti-Islamwissenschaftler, früher Demokratische Liga, Versicherungsvertreter)"

in der Neuauflage (9. August 2017)
wurde er dann gleich ganz weggelassen :-(

in der online Version antifa-berlin.info
folgende Islamversteher Zeilen
Kai Borrmann (stellv. Sprecher)

Der in der Immobilienbranche tätige Borrmann, ist seit vielen Jahren als „Anti-Islam-Aktivist“ tätig.
Sein akademischer Titel als Doktor der Islamwissenschaft
soll seiner verleumderischen Hetze dabei einen halbwegs neutralen Anschein verleihen.
Bereits 2007 fiel er durch seine große Nähe zur islamophobenBürgerbewegung Pax Europa“ auf.
Im gleichen Jahr betätigte er sich
als Vorsitzender des Sprecherrates
der in Neukölln gegründeten Partei „Demokratische Liga“,
die u.a. für eine „erleichterte Ausreise für integrationsunwillige Ausländer“ eintrat.
Nach nur einer Woche
wurde er jedoch wegen „Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf NS-Geschichte“ aus dem Amt entfernt.
Während Borrmann also selbst einer rassistischen Splitterpartei zu rechts war, nimmt ihn die AfD gerne auf.

TU Darmstadt
Dr. Kai Borrmann

Projektkoordinator

Ergon Verlag Band 30
Borrmann, Kai
Koran, logisch
Textverarbeitung in der Islamwissenschaft

2014, 170 Seiten

Politically Incorrect:
Parteigründung in Berlin

Dr. Kai Borrmann Demokratische Liga
Sperlingsgasse 1 10178 Berlin

Der Koran als Topic Map

demokratische-liga.de via archive.org

Versicherungsbüro Kai Borrmann
Versicherungbüros
Sperlingsgasse 1
Tel (0177) 4427891
10178 Berlin - Mitte / Mitte

xing & linkedin

Dr. Kai Borrmann
10785 Berlin
https://www.xing.com/profile/Kai_Borrmann3

Office Letting bei DTZ
http://de.linkedin.com/pub/dr-kai-borrmann/41/b46/566

Kai Borrmann als Islamwissenschaftler
geforscht u.a. über die Bahai

PDF
22.11. - 24.11.2012
WORKSHOP AT BAYREUTH UNIVERSITY,
CHAIR OF ISLAMIC STUDIES

Der ehrwürdige Koran Surfin' the Quran
This is a project by Kai Borrmann and
Peer Janssen (Norderstedt).

4 Bücher

Juden im Koran
Der Quellcode des Korans
Das Aqdas
Moschus im Tintenfaß

Ein Bericht von der Diskussionsveranstaltung
„Anti-islamische Bewegungen in Deutschland“
am 09. Oktober 2009

Kai Borrmann im Publikum

TAZ 04.09.2007
Moscheegegner im rechten Netz

Rechtsextreme
Moscheegegner im rechten Netz
Berliner Islamgegner vernetzen sich - unter anderem mit Kölner Rechtsextremisten.
Bei der Abgeordnetenhauswahl 2011
will "pro Deutschland" mit antiislamischen Parolen Stimmen fangen.

von ALKE WIERTH UND GEREON ASMUTH
Noch deutlicher sind andere Internetbeiträge.
Ein sich als "kritischer Islamwissenschaftler" bezeichnender Kai Borrmann
führt Dossiers über die Moschee in Charlottenburg
und über den Nachbarschaftsstreit um ein Gebetshaus in Moabit.

Außerdem wirbt er für die Gründung eines Landesverbandes von "Pax Europa"
- einer von dem ehemaligen Journalisten Udo Ulfkotte gegründete "Bürgerbewegung",
die sich "für Europa - gegen Eurabien" einsetzen will.
13 Kommentare
http://www.taz.de/!4235/
http://www.taz.de/!5195482/
gefunden via
python-forum Suche

Parteigründung und Rauswurf wegen Hitlerismus

"Demokratische Liga" am 06.11.2007 in Berlin-Neukölln gegründet

Parteigründung Demokratische Liga

Am 06.11.2007 wurde in Berlin-Neukölln die Partei "Demokratische Liga" ins Leben gerufen.
Zum Vorsitzenden des Sprecherrates bestellte man den Islamwissenschaftler Dr. Kai Borrmann.
Der stellvertretende Vorsitzende, Patrick Holler, leitet einen gemeinnützigen Verein,
welcher sich der beruflichen Förderung von Jugendlichen in Berlins Problembezirken widmet.
Die weiteren Gründungsmitglieder sind überwiegend im Sozialbereich der Stadt Berlin tätig.

Die „Demokratische Liga“ wirbt für ein neues Verständnis von Politik.
Ausgehend von der Erfahrung, daß die etablierten Parteien
durch materielle Interessen, überlebte ideologische Befangenheiten und geistige Überalterung
den lebendigen Kontakt zum Bürger verloren haben,
setzt sich die "Demokratische Liga" für die Diskussion innovativer politischer Konzepte ein.

So stellt sie dem immer offensichtlicher gescheiterten Bemühen um eine "Integration"
das Konzept einer "Trennung in Freundschaft" entgegen.
Demzufolge soll jenen Ausländern, die ihre Eingliederung in die deutsche Gesellschaft nicht erkennbar aus freien Stücken betreiben,
die Rückkehr in jene Gesellschaften erleichtert werden, denen sie stärker verbunden sind.

Des weiteren sind auch die die rechtliche und steuerliche Gleichsetzung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften
und das Adoptionsrecht Themen der neuen Partei..

Die "Demokratische Liga" bittet alle interessierten Mitbürger, sich konstruktiv an der Diskussion von Lösungsansätzen zu beteiligen,
die helfen soll, eine weitere Eskalation der scheinbar ausweglosen Lage zu verhindern und eine echte Alternative aufzuzeigen.

http://www.demokratische-liga.de

7.11.07 14:31

Neue Partei "Demokratische Liga" in Berlin-Neukölln gegründet
07.11.2007, 13:49 225 Seiten im braunen Forum

Parteigründung eine Totgeburt? November 15, 2007 von silberstreif

Die neue Partei Demokratische Liga erwischt keinen guten Start.
Kaum eine Woche nach Bekanntgabe der Gründung kann man an verschiedenen Stellen,
zum Beispiel hier, über interne Querelen lesen.
Man hat sich von dem Sprecherratsvorsitzenden Dr. Kai Borrmann getrennt.
Angeblich weil es Meinungsverschiedenheiten über die Sicht auf die NS-Vergangenheit gab.
Kaum ist die Partei aus der Taufe gehoben, findet schon die erste “Säuberung gegen Nazis” statt.
Die Partei ist mit einem besonderen Anliegen angetreten,
nämlich sich gegen die fortschreitende Islamisierung Europas einzusetzen.
Es ist naiv zu glauben, dieses Anliegen öffentlich artikulieren zu können,
ohne von Seiten der etablierten Kräfte als rechtsextrem eingestuft zu werden.
Man kann in anderen gesellschaftlichen Bereichen noch so liberal auftreten oder Positionen vertreten,
die als typisch links bis linksextrem angesehen werden,
wer gegen die Islamisierung eintritt ist rechtsextrem
und wird sich auch durch noch so starke Verrenkungen vor dieser Brandmarkung nicht schützen können.
Erinnert sei in diesem Zusammenhang an diesen lesenswerten Artikel aus der TAZ.
Kritik am Islam macht den etablierten Politikern zur Zeit noch sehr viel Angst.
Aus dem Artikel geht hervor, daß sie nichts so sehr fürchten wie eine wirkungsvolle Vernetzung der Islamgegner.
Diese Furcht ist verständlich, weil die etablierten Kräfte, Politiker und Medien,
seit Jahrzehnten auf die Masseneinwanderung gesetzt und diese forciert haben.
Es fällt diesen Leuten ungeheuer schwer einzusehen, daß das ein Fehler war.
Dabei steht ihnen natürlich auch ihre ideologische Fixiertheit im Weg.
Es hilft nur eins: Gelassen bleiben und akzeptieren, daß jede Islamgegnerschaft als rechtsextrem tituliert wird.
In absehbarer Zeit wird sich die Einteilung in “rechts” und “links”
als politische Kategorien als völlig sinnentleert erweisen und hinfällig werden.
Eigentlich haben diese Begriffe nur in einem historischen Kontext noch eine Bedeutung.
Wer sie heute anwendet, verwendet sie als ideologische Kampfbegriffe.
November 16, 2007 um 3:37 nachmittags Demokratische Liga
Gegendarstellung
Die “Demokratische Liga” besteht weiterhin!
Die Mitglieder der Partei “Demokratische Liga” teilen mit,
dass Herr Dr. Kai Borrmann sämtlicher Ämter enthoben wurde und kein Mitglied der Partei mehr ist.
Herr Dr. Kai Borrmann darf den Namen “Demokratische Liga” nicht mehr für persönliche Stellungnahmen benutzen.
Die Partei besteht weiterhin und erfreut sich regen Zulaufs.
Wir stellen fest, dass es keinerlei persönliche Differenzen gab.
Ursächlich für den Ausschluss von Dr. Borrmann waren nachfolgende Zitate,
die von den anwesenden Mitgliedern und Gästen eidesstattlich bezeugt werden.
Sämtliche Anwesende distanzieren sich von Dr. Borrmann und seinen Äußerungen.
Euphorisch sprach Hr. Dr. Borrmann davon, dass er Adolfs Hitlers Reden hypnotisch findet.
Danach Herr Dr. Borrmann wörtlich: “…das mit den Juden ist mir völlig egal, ich fand einfach die Zeit dufte.”
Ein Mitglied der Liga fragte schockiert nach:
“Vorausgesetzt du hättest in der Zeit gelebt, wo hättest du für dich die Grenzen gesetzt?”
Antwort Herr Dr. Borrmann: “Keine Grenzen!”
Auch im Anschluss an die Veranstaltung äußerte sich Herr Dr. Borrmann gegenüber einem Mitglied der Liga wie folgt:
“….. die Äußerungen soll man nicht so eng sehen,
denn ich schwebe auf einem völlig anderen Niveau, da kommt ihr eh nicht rann.”
Dr. Kai Borrmann bekam mehrfach die Möglichkeit, seine Aussagen zu rechtfertigen und zu korrigieren.
Diese Möglichkeit nutzte er nicht, sondern verfestigte die gemachten Aussagen.
Aus diesen genannten Gründen war Dr. Kai Borrmann für die “Demokratische Liga” nicht mehr tragbar.
Die Mitglieder der “Demokratische Liga

NOCH MEHR VON UND ZU Kai Borrmann

50/07 07. Dezember 2007
Angst vor einem islamistischen Brückenkopf

python-forum.de

Kai Borrmann
Registriert: Sonntag 7. Januar 2007, 11:11
Beiträge: 29
Wohnort: Berlin

Der Koran als Topic Map
Verfasst: Montag 12. Mai 2008, 18:04
http://anonym.to/?http://www.python-forum.de/viewtopic.php?p=124498
https://archive.is/HrhUO

Das verwundert wenig, sieht man sich die Kreise an, die G. Bock in "seinem Engagement" unterstützen.
Zu diesen Mitstreitern gehört neben dem Hausmeister Jürgen Krämer vor allem der Islamwissenschaftler Dr. Kai Borrmann.
Am 23. Juli 2007 teilt Borrmann im größten islamophoben Internetportal im deutschsprachigen Raum,
www.politicallyincorrect.de (PI), unter seinem Nickname KIM mit:
"In der vergangenen Woche habe ich mit einigen Leuten zusammen den Verein 'Berliner Nachbarschaftshilfe e.V.' gegründet.
Ein Arbeitsschwerpunkt ist der Kampf gegen eine illegale Moabiter Hinterhofmoschee, das 'Haus der Weisheit'.
Das könnte ziemlich heiß werden."
Zur Rolle Borrmanns im Nachbarschaftsverein schreibt G. Bock am 29.07.2007:
"Unsere Mitglieder wurden um Verständnis dafür gebeten, dass es geradezu gefährlich ist, sich mit den Medien einzulassen.
Gleichzeitig schulen wir: Man sollte schon etwas über den Islam wissen,
wenn man mit Leuten, welche auch böse Absichten haben können, richtig argumentieren will.
Hier hilft uns ein Doktor der Islamwissenschaften, der bei uns im Vorstand ist."
Diese "Schulung" ist eigentlich darauf angelegt, sich den Mantel des besorgten Bürgers und Biedermannes umzuhängen,
dem es lediglich um "Aufklärung über die drohende Islamisierung Deutschlands" gehen würde.
Seine deutschnationale Gesinnung kann G. Bock jedoch nicht ganz verbergen,
wie aus seinen weiteren Ergüssen abzulesen ist.
So eröffnete der Vorsitzende des Vereins V.B.N., G. Bock,
Ende Juni 2007 in einem weiteren islamophoben Internetportal,
das sich www.gruene-pest.de nennt, unter dem Nickname Skipperberlin eine "Diskussion"
unter dem Titel "Moschee in Berlin-Moabit - Terrorisierung der Nachbarschaft".
Seine Beiträge unterschreibt Bock mit folgender Losung:
"Immer klaren Kurs halten - und dann 'Feuer frei' aus allen Rohren!".
Neben der umfangreichen Darstellung des Nachbarschaftskonfliktes schreibt er,
dass er "vergeblich" ein "Stoßgebet nach oben" geschickt habe,
Gott möge "unter dieser Ansammlung von ... an einem Freitag so gegen 13:50 Uhr
eine vielleicht noch verträumt unter dem Gebäude liegende Fünfzentner-Fliegerbombe hochgehen lassen".
Die weiteren Aufrufe und Erklärungen G. Bocks zeigen die Absicht,
sich mit Gleichgesinnten überregional zu vernetzen,
um dadurch der lokalen Isolation und Marginalität zu begegnen.
Diese Vernetzungsaktivitäten finden nicht nur virtuell im Internet statt,
wie die weiteren Entwicklungen zeigen, auch wenn "die Erfolge" noch sehr bescheiden ausfallen.
So schreibt G. Bock:
"Wir wissen genauso gut wie Sie,
dass die unverschämten Forderungen der als Wölfe im Schafspelz getarnten 'braven, unschuldigen Muslime'
ein genau umrissenes Ziel vor Augen haben:
Deutschland die Zwangs-Islamisierung zu bescheren!
Dies wäre das endgültige 'Aus' für unser Land und seine gesamte Bevölkerung!
Wer bereits organisiert ist, sollte seine Gruppe deshalb mit allen Kräften in ihren Bemühungen, noch mehr Elend zu verhindern, vorbehaltlos unterstützen.
Für alle Gruppen, Vereine, Interessenverbände usw. in diesem Bereich ist es zwingend notwendig, sich gegenseitig nach Kräften zu unterstützen - und zwar bezirksübergreifend !!!
Anders können wir jetzt schon 'einpacken!'...
Nicht nur wir hier in Berlin-Moabit sind gefordert! In Bedrängnis sind die deutschen Mitbürger in Pankow-Heinersdorf und auch in Charlottenburg will der Islam seinen Ei nfluss vergrößern, nachdem dies in Neukölln nicht geklappt hat.
Da darf wirklich KEINER mehr tatenlos zusehen! ... GEMEINSAM werden wir einiges erreichen! Skipperberlin, 1. Vors. V.B.N."

Insgesamt 11 Seiten umfasst diese Diskussion, bis sie kurz vor dem 11. September 2007 für nicht registrierte Leser geschlossen wird.
Bock stellt ausführlich seine Sicht des Konfliktes dar
und ergänzt diese Darstellung um jede weitere Entwicklung, die sich im Kiez vollzieht.
Sein Aufruf zu Vernetzung und Unterstützung blieb derweil nicht ungehört.
Am 29.7.2007 drei Pünktchen im Original, gemeint sind die Teilnehmer des Freitagsgebets im HdW www.gruene-pest.de/showthread.php?t=240614, 28.07.2007
ebenda
Blickpunkt Demokratie und Extremismus 2|11|2007
erklärt Bock, "noch nicht einmal eine Website" zu haben, "weil ich zu dämlich bin, sowas auf die Beine zu stellen".
Der Vorsitzende der Pankow-Heinersdorfer "Bürgerinitiative" gegen den dortigen Bau der Ahmadiyya-Moschee, Joachim Swietlik, stellt den Moabiter Freunden zunächst die auf ihn registrierte Seite www.fargo-berlin.de zur Verfügung, bis G. Bock am 19.8.07 eine eigene Internetseite seines Vereins VBN bekannt geben kann.
Die Bitte um "Unterstützung, Tipps und Ratschlägen" erfolgt auch über das islamophobe Portal www.politicallyincorrect.de, wo der Islamwissenschaftler Dr. Kai Borrmann Ende Juli 2007
den Nachbarschaftsstreit als Beispiel des "Leidens der Ureinwohner unter der Berliner Multi-Kulti-Politik" einstellte.
Das, so Bock, habe dazu geführt, dass er ziemlich viel Post bekomme.
Während für Borrmann die Rechtsextremen als Kooperationspartner schon rein intellektuell unakzeptabel sind, ist die Abgrenzung Bocks vom rechtsextremen Rand eher taktisch motiviert:
"Es ist klar, dass gewisse als extrem rechts stehend gehandelte Gruppierungen Ereignisse wie die 'Terrorisierung von Moabiter Mietern durch Ausländer' zum Anlass nehmen, da 'einzusteigen', um dann damit ihr eigenes Süppchen zu würzen.
Sie würden unserer Sache damit nur schaden.
Nicht umsonst sagt der Volksmund: 'Sage mir, mit wem Du umgehst - und ich sage Dir, wer Du bist.'
Es muss in diesem Zusammenhang aber auch festgestellt werden, dass wir 'keine Gesinnungsschnüffelei' betreiben und nicht danach fragen, ob jemand ein Parteibuch in der Tasche hat und - falls ja - welches.
Maßgeblich ist, wie er sich als Mitglied verhält. ...
Und darüber zu entscheiden, ob jemand 'gut' oder 'böse' ist, 'behalten wir uns selbst vor' und überlassen dies nicht irgendwelchen Idioten und erst recht nicht denjenigen, welche deutsche Mitbürger nur deshalb als angebliche Nazis bzw. Rassisten besudeln, weil sie dies als 'Mittel zur gezielten Volksverblödung' ansehen oder noch verachtenswertere Gründe dafür haben. ...
Wer zu uns kommt, kann ganz beruhigt sein: Wir sind zusammenzukommen, um etwas in Bewegung zu setzen.
Dies setzt unter anderem voraus, dass wir 'den eigenen Stall' sauberhalten. Mit freundlichen Grüßen Skipperberlin."
99 Während Bock für den lokalen Konflikt in Moabit "zu ständig" ist,
geht es Borrmann darum, diesen Konflikt zu nutzen,
um die verschiedenen lokalen Anti-Moscheebau-Akteure (Heinersdorf, Moabit und Charlottenburg – geplanter Bau des Moschee- und Kulturhauses des Vereines Inssan e.V. im Bereich Mierendorffplatz) miteinander zu vernetzen.
Dafür nutzt Borrmann das "Aktionsforum gegen die Islamisierung Europas - www.gegen-islamisierung.info.
Ziel ist es auch, bereits im Vorfeld Konflikte zu schüren, wie das "Engagement" in Charlottenburg zeigt,
wo Anwohner mobilisiert werden sollen, sich gegen das
98
www.politicallyincorrect.de/2007/07/berlin-multikulti-und-das-leiden-der-ureinwohner/
99
ebenda
Blickpunkt Demokratie und Extremismus 2|11|2007
59
Bauvorhaben des Vereins Inssan e.V. zusammenzuschließen.
Für seine Argumentation instrumentalisiert Borrmann auch Erkenntnisse zum Verein Inssan e.V., die das ZDK in seiner Kommunalstudie für den Bezirk Mitte im März 2004 vorgelegt hat.
"Das gemeinsame Merkmal bei allen Moscheebaukonflikten ist",
so Borrmann, "dass die Gegenwehr der Bürger erst dann auf die Beine kommt, nachdem die Bauvereine im Stillen Zeit hatten, einen Teil der Lokalpolitiker auf ihre Seite zu ziehen.
Es kommt also darauf an, nach Bekanntwerden eines solchen Projektes möglichst rasch Breitenwirkung zu entfalten. Daher möchte ich mich mit einigen Leuten austauschen, um einen Maßnahmenkatalog auszuarbeiten, den man im Fall der Fälle an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen kann".
Konkrete Bündnispartner und Strategien sind für Borrmann: "Öffentlichkeit herstellen, z.B. über den 'Bundesverband der Bürgerinitiativen'
100
. Falls schon etwas Konkretes zu berichten ist, Web blogs benachrichtigen, z.B. Kewils 'Fakten und Fiktionen' oder 'Politically Incorrect' (dort wird heute Abend über unseren Verein in Moabit berichtet). Vernetzung durch Flugblattaktionen in der betroffenen Nachbarschaft.
Anfragen an das jeweilige Stadtbauamt (sind zur Auskunft verpflichtet).
Und neuerdings gibt es auch immer mal einen Lokalpolitiker, der ins Lager der Islamisierungsgegner geschwenkt ist.
Nicht nervös, ängstlich oder persönlich werden und auf Seiten der Gesetze bleiben.
KIM, 28.07.2007."
101
Gleichzeitig strebt Borrmann an, einen Berliner Landesverband der Anti-Islam-Bewegung "Pax Europa: für Europa - gegen Eurabien" des umtriebigen Journalisten Udo Ulfkotte zu gründen, bislang jedoch ohne nennenswerten Erfolg.
So kamen wohl lediglich 5 Interessierte zu einem von Borrmann initiierten Treffen Ende August 2007.
Dass es Borrmann nicht um "Aufklärung" und sachliche Islamkritik oder Warnung vor islamistischen Entwicklungen geht, lässt sich nicht nur durch seine Unterstützung des VBN und dessen Vorsitzenden G. Bock verdeutlichen.
So fragt Borrmann (KIM) süffisant in einer Diskussion auf PI am 26. Juli 2007: "Wo sehen Sie denn das Positive, das Muslime in unsere Gesellschaft einbringen können?"
102
Ein Schlaglicht auf die wahren Absichten des Islamwissenschaftlers Dr. Borrmann
wirft auch die Überlegung, eine Diskussion über die Beschneidung von Jungen in Gang zu setzen.
Denn, so Borrmann, "die Genitalverstümmelung von Mädchen ist dem Islam nicht direkt anzulasten.
100
gemeint ist der "BDB – Bundesverband der Bürgerbewegungen", der sich selbst bezeichnet als "Zusammenschluss von Bürgerbewegungen,
die sich für die Bewahrung freiheitlich-demokratischer Prinzipien und gegen die Bildung einer fundamental-islamischen Parallelgesellschaft in Deutschland engagieren".
Die rassistisch-islamophobe Intention des BDB offenbart sich u.a. in seinem "Wertheimer Appell", siehe: www.buergerbewegungen.de
101
ehemals unter:
www.gegen-islamisierung.info/ (Aktionsforum gegen die Islamisierung Europas – Aktionen/Maßnahmen gegen die Islamisierung – Deutschland– Berliner Nachbarschaftshilfe e.V. – Moscheebaukonflikte in Berlin - Maßnahmenkatalog ausarbeiten)
102
www.politicallyincorrect.de/2007/07/ein-forscher-in-trizonesien
Blickpunkt Demokratie und Extremismus 2|11|2007
60
Die in Deutschland lebenden Muslime werden immer darauf verweisen können, dass dieser Brauch gewissermaßen eher einen 'Ausrutscher' darstellt, schärfere Maßnahmen dagegen treffen sie daher nicht auf ganzer Linie. Ganz anders verhält es sich mit der Verstümmelung von Jungen.
In Neukölln führen die türkischen Brautgeschäfte auch die Umhänge und Kronen, mit denen man kleine Jungs an ihrem 'Festtag' herausputzt.
Die Beschneidung von Mädchen ist eine heimliche Sache unter Frauen, die von Jungen wird zu einer wichtigen Familienfeier.
Dieser Brauch ist so zentral, dass eine Kampagne da gegen eine ungeheure Resonanz auslösen muss. ... Könnt ihr euch vorstellen, welche Wellen es machen wird, wenn man eine Diskussion darüber in Gang bringt? Kim".
103
Noch stecken diese Vernetzungsversuche in den Kinderschuhen.
Doch hilft es wenig, die Gruppe um Bock und Borrmann mit den rechtsextremistischen Trittbrettfahrer von Pro Köln / Pro Deutschland (siehe www.berlin-brummt.de) zu vermischen, die sich ebenfalls des Moabiter Nachbarschaftskonfliktes "angenommen" haben, um daraus für sich ihr Potential zu schöpfen. Es handelt sich eben nicht nur um "den rechten Mob", wie es Bezirksbürgermeister Christian Hanke (SPD) gegenüber der Tageszeitung "Taz-Berlin" am 5. September 2007 geäußert hat.
Der Moabiter Verein VBN um Bock und Bor rmann hat über den IPAHB
104
- Vorsitzenden, J. Swietlik nicht nur eine Vernetzung zu den Heinersdorfer Moscheebaugegnern erlangt,
sondern über diesen Weg auch zum CDU- Abgeordneten des Berliner Abgeordnetenhauses Rene Stadtkewitz, Mitglied im Ausschuss für Bauen und Wohnen.
Auch die gut gemeinte Reaktion des QM Moabit-West auf den Nachbarschaftsstreit zwischen Mietern der Waldstraße und dem Verein HdW geht an dem hier dargelegten Thema vorbei.
Das QM kündigte Ende Juli 2007 an, dass der Moschee-Verein und die Anwohner eine Mediation machen.
In der Ankündigung heißt es: "Die Konfliktparteien haben sich entschieden, ihren Streitfall mit der Unterstützung von Mediator innen des Mediationsprojektes Moabit West zu bearbeiten.
Eine Mediation unterliegt der unbedingten Vertraulichkeit.
Zudem ist es wenig sinnvoll, mit Veröffentlichungen zum Streitfall die Konfrontation möglicherweise noch zu verschärfen. Darum wird über den Streitfall auf der Webseite von Moabit West keine Berichterstattung erfolgen, solange der Konflikt durch eine Mediation eine Chance auf Lösung hat."
Die Mediatorinnen, heißt es weiter, werden Gespräche mit den am Konflikt Beteiligten führen und die Position der Mediatorinnen sei dabei vollkommen neutral.
Dieser Ansatz mag sinnvoll sein für die Mieter, die gesprächsbereit sind und denen es lediglich um die Lösung des Konfliktes "Lärmbelästigung" geht.
Was die Akteure des VBN - Bock, Borrmann und ihre Mitstreiter - betrifft, so gehen deren Ambitionen - wie geschildert - längst darüber hinaus.

Kai Borrmann google.de Suche