Sache des Volkes

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Sache des Volkes (SdV),
rechtsextreme Sozialrevolutionäre um Jürgen Schwab

Quelle: Rechtsextreme Netzwerke Artikel wikipedia

"Sache des Volkes" blog

Die kleine rote Welt des Nick Brauns

Aus dem Archiv: Zu einer Auseinandersetzung aus dem Jahr 2008 mit dem Heuchler Nick Brauns.

Für großes Aufsehen hat die jüngste Flugblattaktion der Sache des Volkes gesorgt,
die sich gegen Stellenabbau und Ausbeutung bei Siemens AG richtet.
Hierzu wurden bislang mehrere Tausend Flugblätter an Werkstoren und vor Büroeingängen verteilt.
Die Aktion wird von Kräften der NPD und JN unterstützt.

Aufgrund einer Presseaussendung hat nun auch Nick Brauns, Münchner Redakteur von Junge Welt, reagiert (in der Ausgabe vom 01.09.2008).

Siehe: [1]

Zum Hintergrund: Brauns ist aktiver Befreiungsnationalist, aber nicht auf deutscher Seite.
NPD und NW bekämpft er – sprichwörtlich – bis aufs Messer; sein Befreiungsnationalismus gilt dem Umfeld der kurdischen PKK.
Ist nun Brauns ein Spalter der Völker?
Nein, das ist er natürlich nicht.
Er sieht im Stile Lenins in den Kurden ein sozialistisch revolutionäres Volk,
im verfeindeten türkischen Staat den Kapitalismus und die NATO vertreten.

Die Deutschen, Bestandteil der Westlichen Wertegemeinschaft, sieht Brauns als Imperialisten,
die andere Völker, vor allem in der sogenannten Dritten Welt und in Schwellenländern, unterdrückten.
Dabei erscheinen die Deutschen als Volksgemeinschaft der Täterinnen und Täter.
Deshalb hat auch die deutsche Arbeiterklasse alles zu erdulden.
Zum Beispiel, daß seit den 1960er Jahren immer mehr „Gastarbeiter“ bzw. „Fremdarbeiter“,
neuerdings „Zuwanderer“ und ihre Familien angeworben werden, die nach Oskar Lafontaine zu urteilen deutschen Familienvätern die Arbeit wegnehmen.
Lafontaines Ex-Parteifreund Helmut Schmidt hat längst erkannt, daß die Anwerbung der „Gastarbeiter“ ein Fehler gewesen war.
Auch die Lafontaine-Gattin Christa Müller formuliert in ihrem neuesten Buch
Dein Kind will dich ähnliches über die „Zuwanderung“ der 1990er Jahre.

Selbstverständlich bleibt es den deutschen Nationalisten vorbehalten, daraus die richtige Schlußfolgerung zu ziehen.
Nämlich eine gesetzlich bestimmte, sozial abgefederte und über mehrere Jahre zu organisierende Ausländerrückführung in die Heimatländer.
Etwaige Antidiskriminierungsgesetze sollen demokratisch so geändert werden, daß künftig nicht mehr das deutsche Volk in Deutschland diskriminiert wird.
Nur einen Gefallen tun wir dem Herrn Brauns nicht: gegen Ausländer zu „aufzuhetzen“.
Es gibt nämlich keinen Grund, in den Einwanderern die Bösewichte für die Anwerbung der „Gastarbeiter“
durch den Ex-SS-Mann Hanns Martin Schleyer (Arbeitgeberpräsident in den 1960ern) und dessen Klassengenossen zu sehen.

Daß es Proletarier dorthin zieht, wo die Löhne und Sozialleistungen höher sind,
darf man ihnen nicht vorwerfen.
Wir weisen aber als deutsche Nationalisten auf den Zusammenhang von Marktwirtschaft,
die auf Expansion ausgerichtet ist, und Anwerbung von Fremdarbeitern hin,
die gerade bei einer negativen demographischen Entwicklung im Inland als Lohndrücker, Konsumenten und Mieter gebraucht werden.
Sofern man nicht aus dem kapitalistischen Wachstumsgebot auszusteigen gedenkt.
Die Sache des Volkes hetzt hier also nicht gegen Fremdarbeiter auf,
sondern sie kritisiert das System der übermäßigen Fremdarbeiterbeschäftigung.
In keinem Wort werden von uns Türken, Kurden oder andere Gruppen in ihrer Menschenwürde herabgesetzt.

Dem selbsternannten Kurden-Freund Brauns
scheint noch gar nicht aufgefallen zu sein,
daß in den zahllosen Klein- und Mittelbetrieben dieser ethnischen Gruppe in Deutschland überwiegend Kurden beschäftigt werden.
Bei türkischen Betrieben sind es überwiegend Türken usw.
Dagegen gibt es auch gar nichts zu sagen.
Deshalb: Gleiches Recht für alle!
Das war übrigens in der guten alten DDR auch so, daß die Zahl der Fremdarbeiter begrenzt gewesen war
und deren Heimreise irgendwann auf der Tagesordnung stand.
Die DDR hatte aber kein braunes, sondern ein rotes Selbstverständnis. Gell, Herr Brauns!?

Jürgen Schwab