Schloss Ettersburg

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Schloss und Park Ettersburg
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SCHLOSS ETTERSBURG
Am Schloss 1
99439 Ettersburg

Direktor Schloss Ettersburg
Dr. Peter Krause
Tel.: +49 3643 74 284-20
E-Mail: krause@schlossettersburg.de

Tagen - Übernachten - Feiern...
Veranstaltungsmanagement
Frau Susann Wagner, Frau Eva Schröpfer, Frau Sylvia Scheid

Tel.: + 49 3643 74 284-20
Fax: + 49 3643 74 284-46
E-mail: info@schlossettersburg.de

2019

So., 07. April 2019 16:00 Uhr Eintritt 22 €
Konzertante Lesung Überhaupt die fürchterliche Zerrissenheit jetzt!
Claudia Michelsen liest aus den Tagebüchern (1917/19) von Käthe Kollwitz.
An der Gitarre Karl Epp

Text eingerichtet von Peter Krause.
Eine Produktion des PFINGST.FESTIVALs SCHLOSS ETTERSBURG 2018. Wiederaufnahme.

Käthe Kollwitz (1867–1945) war eine der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts,
sie war überdies eine sensible und engagierte Zeugin ihrer Zeit.
In ihren dichten und hellwachen Tagbüchern
erlebt der Leser drei deutsche Reiche und zwei Weltkriege.
Wir lesen von den tiefen Ängsten der Mutter
um ihren Sohn Hans (Sohn Peter war als Kriegsfreiwilliger 1914 in Flandern gefallen),
um ihren Mann Karl, auch von Zweifeln, ja Leiden an der eigenen künstlerischen Arbeit.
Und zu verfolgen ist die wechselhafte politische Biographie
einer außergewöhnlichen Frau und Sozialistin,
gerade in den schweren Jahren 1917 bis 1919: Kriegsende, revolutionäre Hoffnung, nüchterne Distanz.
Persönlichste Erlebnisse verschmelzen mit Zeitgeschehen in den Tagebüchern zu einem Dokument von großer Intensität.

Wegen der übergroßen Nachfrage 2018
wiederholen wir die Konzertante Lesung mit Claudia Michelsen und Karl Epp am 7. April.

Di., 30. April 2019 19:00 Uhr Eintritt frei
Das politische Buch im Gespräch
Wer hat Angst vor Deutschland?
Geschichte eines europäischen Problems

Andreas Rödder im Gespräch mit Peter Krause.
Gemeinsam veranstaltet mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

Deutschland und Europa: ein herausragendes, kluges Buch
zu einem der dringlichsten Themen unserer Zeit.
Vom Spiegel-Bestsellerautor Andreas Rödder,
der zu den bedeutendsten deutschen Historikern zählt.
Deutschland steckt in einem Dilemma.
Allenthalben wird erwartet, dass es politische Führung übernimmt.
Doch wenn es dies tut, ist der Vorwurf der deutschen Dominanz vorprogrammiert.
Der renommierte Historiker Andreas Rödder erzählt die Geschichte, die dahintersteht:
die Geschichte der »deutschen Stärke« in Europa,
die alle Katastrophen des 20. Jahrhunderts überlebt hat,
die Geschichte deutscher Selbstbilder als Kulturnation
und die Geschichte der vielen zwiespältigen Gefühle der Nachbarn gegenüber Deutschland –
die bis heute immer wieder präsent sind.
Wie kann Deutschland mit diesen Ambivalenzen umgehen?
Wie lassen sich deutsche Stärke und europäisches Gemeinwohl vereinbaren?
Und wie kann Deutschland zu einem starken Europa beitragen?
Mit seinem brillanten Blick in die Geschichte erklärt Andreas Rödder
überzeugend auch das aktuelle Dilemma Deutschlands in Europa –
und entwickelt Vorschläge, wie das Problem zu lösen ist.
Ein großer politischer Essay, ein gewichtiger Beitrag zu einer höchst kontroversen Debatte.
Andreas Rödder, geboren 1967,
zählt zu den bedeutendsten deutschen Historikern. Auf brillante Weise macht er Geschichte
für ein Verständnis unserer unmittelbaren Gegenwart fruchtbar.
Seine Beiträge finden umfassende nationale wie internationale Resonanz.
Seit 2005 ist er Professor für Neueste Geschichte
an der Johannes Gutenberg Universität Mainz.
Zuletzt erschien 21.0 –
Eine kurze Geschichte der Gegenwart,
das mehrere Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand.
Das Buch Konservativ 21.0 – Eine Agenda für Deutschland ist für dieses Frühjahr angekündigt.

So., 5. Mai 2019 16:00 Uhr Gewehrsaal Eintritt 10 €
Pfingst.Festival 2019
Ettersburger Gespräch
Neue Linke. Neue Rechte.
Wohin treibt die Bundesrepublik?

Jakob Augstein und Karlheinz Weißmann
Peter Krause

https://www.facebook.com/events/789710188056582/

"Junge Freiheit" 6. Mai 2019
Kultur » Gesellschaft
Augstein vs. Weißmann
Positionsbestimmung statt Konsensfindung

3 Kommentare

Diskussion auf Schloss Ettersburg:
Darf man in Deutschland wieder rechte Positionen vertreten?

von Hanno Müller
Thüringer Allgemeine 07.05.2019, 07:34
Weimar
Auf Schloss Ettersburg trifft Karlheinz Weißmann, führender Vertreter der Neuen Rechten,
auf den sich als links verstehenden Verleger und Publizisten Jakob Augstein.

Offene Debatte zwischen Links und Rechts
Streit ist überfällig

von Dieter Stein
Kommentar "Junge Freiheit" Mai 12, 2019

So., 12. Mai 2019 16:00 Uhr Eintritt 10 €
Ettersburger Gespräch
1919 oder Was fangen wir mit unserer Vergangenheit an?

Hans Ulrich Gumbrecht im Gespräch mit Wolfgang Hagen.

Sonntag, 19. Mai 2019 16:00 Uhr
Pfingst.Festival 2019 Eintritt 10 €
Jürgen Trittin und Jan Fleischhauer
Ettersburger Gespräch 1919.
Aus der Geschichte lernen?
Perspektiven der deutschen Demokratie

https://www.facebook.com/events/2232588240342460/

Sonntag, 26. Mai 2019 16:00 Uhr
Pfingst.Festival 2019
Gewehrsaal Eintritt 10 €
Harald Martenstein und Alexander Kissler
Ettersburger Gespräch Fake News, Phrasen, Widerworte. Nachrichten vom Kulturkampf
Moderation Peter Krause.
In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

https://www.facebook.com/events/2135498979847533/

Fr., 31. Mai 2019
Christoph Prégardien und Daniel Heide | Pfingst.Festival 2019
https://www.facebook.com/events/953320741505241/

So., 2. Juni 2019 16:00 Uhr Eintritt 10 €
Pfingst.Festival
Uwe Tellkamp
https://www.facebook.com/events/2064807763575711/

Lesung Lava Uwe Tellkamp
Und Gespräch mit Christoph Schmitz-Scholemann.

Uwe Tellkampo wird aus seinem noch unveröffentlichten Rokan Lava lesen.
Fabian Hoffmann, Nebenfigur im Turm, ist diesmal der Haupterzähler.
Er ist Mitarbeiter der Tausendundeinenacht-Abteilung der Kohleninsel.
Diese ist für Informationen an der Quelle zuständig und der Trevischen Nachrichten-Agentur zugeordnet.
Fabian ist Mitarbeiter im Seeminen-Referat des Flottenamts von Treva,
das, wie Dresden, am Elbischen Fluß mit seinen acht (Unterwelt-) Armen liegt,
hinter den Sümpfen von Ostrom.
Zwischen Treva und Dresden findet die Wiedervereinigung statt,
Fabian erzählt von 2015 aus:
in Form einer Chronik, erinnert sich in "Sonden in die Vergangenheit"
an das Geschehen der Jahre 89 und folgende.
Die Stimmung in Treva, anfänglich euphorisch,
wird immer düsterer, alte Geschichten kommen in neuer Kleidung hervor.
Fabian erzählt von einer Gesellschaft am Vorabend einer Diktatur.

Pfingstfestival Schloss Ettersburg: Ein weites Feld
von Henryk Goldberg
Thüringer Allgemeine 04.06.2019, 05:21
Ettersburg
Uwe Tellkamp liest beim Pfingstfestival auf Schloss Ettersburg
mal wieder aus seinem immer noch unveröffentlichten Roman „Lava“.

Mi., 05. Juni 2019 18:00 Uhr
Pfingst.Festival 2019
Gewehrsaal Eintritt 6 €
Wolfgang Sobotka und Jörg Baberowski
Ettersburger Gespräch 1919 … 2019 … Über alte und neue Räume der Gewalt
Moderation Peter Krause.
In Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
https://www.facebook.com/events/335858480332458/

Mi., 5. Juni 2019 20:00 Uhr Eintritt 20 €
Pfingst.Festival 2019
Konzertante Lesung Die Geächteten
Thomas Thieme liest Ernst von Salomon
An der Bassgitarre Arthur Thieme.

https://www.facebook.com/events/546537549195226/

Text eingerichtet von Peter Krause.
Eine Produktion des PFINGST.FESTIVALs SCHLOSS ETTERSBURG 2019.

Das Unbedingte, das war es, was wir vermissten.

1959, aus Anlass des 200. Schiller-Geburtstages, war Ernst von Salomon,
eingeladen u.a. von Bodo Uhse, Ehrengast in Weimar;
schon zuvor, mitten im Kalten Krieg,
hatte er in der DDR
aus seinem Erfolgsroman Der Fragebogen (1951) gelesen.
Ernst von Salomon (1902-1972)
gehört zu den umstrittendsten (politischen) Autoren
im „Jahrhundert der Extreme“.
Der preußische Kadett und Freikorpkämpfer
wurde als Beteiligter am Rathenau-Attentat
zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt,
der Nationalrevolutionär, konservative Anarchist und Gegner der Weimarer Republik
gehörte während der NS-Zeit
zu den „nicht ohne weiteres einzuordnenden Sonderfällen“
und hier zu den „positiven“ (Carl Zuckmayer).
Salomon engagierte sich in der BRD
gegen die Wiederbewaffnung
und galt sogar als „Mann der Linken“.
Der autobiografische Roman Die Geächteten,
1930 von Ernst Rowohlt veröffentlicht,
zeigt das Leben einer entwurzelten, haltlosen,
einer „unbedingten“ Generation nach dem Großen Krieg.
Robert Musil, ebenso beeindruckt von den Geächteten wie Alfred Döblin oder Alfred Kantorowicz,
schrieb: „Ernst von Salomons Buch
überrascht durch die Begabung des Verfassers
und packt auf das lebhafteste.
Denn aus seinen jungen Menschen,
die von fast ganz Deutschland seelisch geächtet worden sind,
spricht eine mächtige melodische Energie,
der bloß die richtige Fassung gefehlt hat.“

So., 23. Juni 2019 16:00 Uhr
Eintritt 10 € Rüdiger Safranski
Lesung und Gespräch
Es vergeht, um wiederzukehren

Rüdiger Safranski liest aus seiner unveröffentlichten Friedrich-Hölderlin Biografie (erscheint im Herbst 2019).
Und Gespräch mit Jan Urbich

2017

Ein Ort für Künstler
Ein Schloss mit bewegter Geschichte

Anne Klesse Rotary 01.05.2017

Dr. Peter D. Krause ist Politiker und Schlossherr.
Als Direktor von Schloss Ettersburg kämpft er für die kulturelle Bedeutung des Ortes –
unter anderem mit einem Festival.

Pfingst.Festival 2017
Unter Schirmherrschaft des ­Präsidenten des Thüringer ­Landtags
finden vom 31. Mai bis 11. Juni
Lesungen, Podiums­gespräche und Konzerte statt,
unter anderem mit dem Philosophen ­Peter Sloterdijk,
Schauspieler ­Ulrich Noethen und Sängerin ­Sophie Zelmani.

2016

MDR Thüringen war live — hier: Schloss Ettersburg.
14. September 2018 · Ettersburg

"Unter Deutschen: Wie rechts darf, wie links soll man sein?"
Darüber diskutieren die Autoren, Journalisten und Spiegel-Online-Kolumnisten
Jakob Augstein und Jan Fleischhauer
bei den Ettersburger Gesprächen.
Die Debatte gibt es ab 19 Uhr hier im Livestream zu sehen.

Ettersburger Diskurs - 25.05.2016 - Prof. Dr. Werner J. Patzelt
CDU-Fraktion im Thüringer Landtag
Am 27.05.2016 veröffentlicht

Mike Mohring im Gespräch mit Prof. Dr. Werner J. Patzelt
PEGIDA – Ein regionales oder deutschlandweites Phänomen?

Erfurt – „Ist PEGIDA ein regionales oder ein deutschlandweites Phänomen?“
Über diese Frage diskutierte der Thüringer CDU-Fraktionsvorsitzende Mike Mohring
mit dem Dresdner Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner J. Patzelt,
auf Schloss Ettersburg bei Weimar.
Die Abendveranstaltung ist Teil der Reihe „Ettersburger Diskurs.
Zur gesellschaftlichen Situation“ die seit einigen Jahren
gemeinsam durch das Politische Bildungsforum der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
und dem Schloss Ettersburg veranstaltet werden.
Schirmherr der Reihe ist Mike Mohring.
Patzelt hat sich intensiv, mehrfach, auf breiter empirischer und wissenschaftlicher Basis mit PEGIDA befasst.