Determinismus

Aus Inrur

Irrationalismus

Sprachpolitik


Determinismus
in der deutschsprachigen wikipedia

Der Determinismus (von lateinisch determinare ‚festlegen‘, ‚Grenzen setzen‘, ‚begrenzen‘)
ist die Auffassung, dass alle – insbesondere auch zukünftige – Ereignisse durch Vorbedingungen eindeutig festgelegt sind.
Die Gegenthese (Indeterminismus) vertritt, dass es bestimmte Ereignisse gibt,
die nicht eindeutig durch Vorbedingungen determiniert, sondern indeterminiert (= unbestimmt) sind.

In der Naturphilosophie wird ein allgemeiner Determinismus zumeist durch zwei Annahmen gestützt,
erstens dass sämtliche natürlichen Prozesse durch Naturgesetze bestimmt sind
und dass zweitens die Bewegungsgleichungen dazu
beim Einsetzen von exakten Werten
eine eindeutige Lösung liefern
und damit die Ergebnisse festlegen.
Ob diese Annahmen durchgängig zutreffen, ist umstritten.
Wenn das Weltgeschehen jedenfalls festgelegt ist,
scheint dies einen Widerspruch für die Existenz eines freien Willens zu erzeugen.
Ob dieser Widerspruch besteht, ist ebenso umstritten wie die jeweiligen Konsequenzen.

Es gibt keinen einheitlichen Determinismusbegriff,
vielmehr gibt es verschiedene Varianten.
Nach der klassischen Einteilung von William James
lassen sich die philosophischen Auffassungen in harten und weichen Determinismus einteilen.
Paul Edwards macht ferner die Einteilung in
ethischen, logischen, theologischen, physikalischen und psychologischen Determinismus.

Beispiele

Akasha-Chronik

Karma

Kismet

Schicksal

die allgegenwärtigen Gaga Formulierungen
mit eingepreister Täter/Verantwortungs - Verschleierung bzw Täter Opfer Umkehr wie
"seine/ihre Haftstrafe", "sein/ihr Urteil" oder "sterben musste"
korrepondierend mit dem allgegenwärtigen Schicksals Mantra
auch gebräuchlich von der unreflektierten
nicht oder wenig religösen Mehrheit (?)

Vorsehung

Zufall/Zufälle
werden von esoterisch/religiös/spirituell verstrahlten Menschen
negiert/ausgeschlossen