Schutzstaffel

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Nationalsozialismus

Schutz



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Schutzstaffel (Weitergeleitet von SS)

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Die Schutzstaffel der NSDAP (Abkürzung SS) wurde am 4. April 1925 von Adolf Hitler,
dem Vorsitzenden der NSDAP, als seine persönliche Leib- und Prügelgarde gegründet.
Ihr Sitz war zuletzt im SS-Hauptamt, Prinz-Albrecht-Straße (heute: Niederkirchnerstraße), in Berlin-Kreuzberg.

Sie unterstand ab dem Reichsparteitag 1926 der Sturmabteilung (SA),
übte ab 1930 zugleich aber den parteiinternen „Polizeidienst“ aus.
Nach den Röhm-Morden am 30. Juni 1934, bei denen die Führung der SA liquidiert wurde,
wurde sie zu einer eigenständigen Organisation der NSDAP erhoben,
erlangte im Dritten Reich die Kontrolle über das Polizeiwesen
und übernahm über den Aufbau paramilitärischer Verbände
eine militärische Funktion neben der Wehrmacht.
Sie war ab 1934 für den Betrieb der Konzentrationslager verantwortlich.
Kennzeichnend für die SS war die Verzahnung staatlicher Funktionen und Institutionen mit Parteistrukturen.
In der Zeit des Nationalsozialismus war die SS das wichtigste Terror- und Unterdrückungsorgan im Deutschen Reich.
Die SS war maßgeblich an der Planung und Durchführung von Kriegsverbrechen
und von Verbrechen gegen die Menschlichkeit
wie dem Holocaust beteiligt und wurde nach 1945 als verbrecherische Organisation verboten.

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Kategorie:Förderndes Mitglied der SS

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