Sebastian Maaß

Aus Inrur

brauner Historiker


Sebastian Maaß
in der deutschsprachigen wikipedia

(* 13. Januar 1981 in Freiburg im Breisgau)
ist ein deutscher Historiker und Autor politischer Schriften,
dessen Veröffentlichungen Personen und Themen der Neuen Rechten und ihrer Ideengeber umfassen.

ALTE VERSION:

(* 1981 in Freiburg im Breisgau)
ist ein deutscher Historiker und Autor politischer Schriften,
dessen Veröffentlichungen Personen und Themen der Neuen Rechten
und der sogenannten „Konservativen Revolution“ behandeln.

seine salonfaschistischen Bücher werden verlegt
von den Verlagen
"Duncker & Humblot", "Regin-Verlag", "Telesma-Verlag"

Kritik an Promotionsarbeit

Wie die Freie Presse aus Chemnitz am 12. Juli 2013 berichtete,
verweigerte der Historiker Eckhard Jesse, Vorsitzender des Promotionskolloquiums,
die Nachprüfung zu Maaß' Dissertation Die Geschichte der konservativen Intelligenz 1945 – heute
an der Technischen Universität Chemnitz.
Maaß, so Jesse, rücke Personen der Neuen Rechten zu Unrecht in ein rechtsstaatliches Licht
und betreibe unwissenschaftlicherweise rechtsextreme Apologetik.
Die beiden Gutachter der Arbeit, Frank-Lothar Kroll und Harald Seubert hatten zuvor die Schrift mit cum laude bewertet.
Maaß zog die Arbeit zurück.
(Jens Eumann: „Rechtsextreme Doktorarbeit in Chemnitz gekippt“; Artikel in der Freien Presse vom 12. Juli 2013)

Der Hamburger Historiker Volker Weiß vertrat in einer Rezension zu Oswald Spengler – Eine politische Biographie für H-Soz-u-Kult die Ansicht, dass dieses Buch Ungereimtheiten und handwerkliche Mängel aufweisen würde und wies auf die politische Ausrichtung hin: „Die überwiegende Präsenz der Produkte einschlägiger Kleinverlage lässt die Arbeit zu einem Selbstgespräch der äußersten Rechten werden.“ Weiß kritisierte zudem, dass Duncker & Humblot überhaupt ein Werk von Maaß verlegt habe. (Volker Weiß: Rezension zu: Maaß, Sebastian: Oswald Spengler. Eine politische Biographie. Berlin 2013, in: H-Soz-u-Kult, 21. November 2013, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2013-4-149.
Ende 2013 nahm der Verlag die Spengler-Biografie von Maaß aus seinem Programm.
In einer Presseerklärung heißt es dazu: „Obwohl in dem Buch selbst keine extremistischen Positionen vertreten werden,
verwahrt sich der Verlag mit diesem Schritt ausdrücklich gegen eine Vereinnahmung für die politische bzw. ideologische Agenda des Autors.“
(Presseerklärung des Verlags v. 18. Dezember 2013.)

S. Maaß: Oswald Spengler Rezensiert für H-Soz-Kult
von Volker Weiß, Historisches Seminar der Universität Hamburg