Till Kinzel

Aus Inrur

Braunzone

Salonfaschist

brauner Historiker

brauner Professor

Berlin Moabit (2010)

Braunschweig 2009


Till Kinzel
in der deutschsprachigen wikipedia

(* 30. Oktober 1968 in Berlin)
ist ein deutscher Historiker und Literaturwissenschaftler.

Erstunterzeichner
der salonfaschistischen Erklärung 2018

Referent in der
salonfaschistischen Bibliothek des Konservatismus
Till Kinzel über Nicolás Gómez Dávila
Eingefahrene Denkwege und liebgewonnene Irrtümer demontieren

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Till Kinzel
Adressverzeichnis der Wochenzeitung „Junge Freiheit 2010

Dr. Till Kinzel
Dortmunder Straße 15 10555 Berlin
0531 3918720
till.kinzel@gmx.de

DER RECHTE RAND
Neu-rechtes Scharnier

von Andreas Speit
29. 1. 2009 TAZ Nord Aktuell S. 22

Seit knapp einem Jahr lehrt Dr. Till Kinzel an der Technischen Universität Braunschweig.
Nun haben Studenten, die journalistische Beiträge Kinzels
in der „neu-rechten“ Jungen Freiheit und der Sezession entdeckt haben, bei der Universität nachgefragt.

„Leider kann ich nur sagen, dass wir Herrn Kinzel wegen den Vorwürfen um eine Stellungnahme gebeten haben“,
sagte eine Pressesprecherin der Universität der taz.
Kinzel hält auch Vorträge beim Institut für Staatspolitik.
Antimodernismus gehört dort zum Gestus:
Es wird die „ausnahmslose Gleichheit“ kritisiert,
sich jedoch im Vagen gehalten, wenn Demokratie und Emanzipation angegriffen werden.
Der emeritierte Professor Wolfgang Gessenharter
bezeichnet diese Szene als „Scharnier“ zwischen Rechtsextremismus und Konservatismus.

Mit seinem Buch „Nicolás, Gómez Dávila – Parteigänger verlorener Sache“
machte Kinzel sich in der „neu-rechten“ Szene 2003 einen Namen.
Das Werk
über den sich selbst als „Reaktionär“ bezeichnenden kolumbianischen Philosophen
erschien bei der „Edition Antaios
der „neuen Rechten“.
Mit großen Worten schwelgt Kinzel über Dávilas „literarische Stahlgewitter im Kampf gegen die Moderne“,
in der Paraphrase wird gegen die
der „Massengesellschaft“ innewohnenden
„ästhetisch und ethisch nivellierenden Tendenzen“ gewettert und beklagt,
dass das „aristokratische Prinzip der Rangunterschiede“ nicht mehr anerkannt wird.

In Rezensionen für die Sezession
diffamiert Kinzel den Islam als den „gefährlichsten Terrorismus“
und klagt über die „Kollektivschuldideologeme“.
Multikulturalistische Theorien und das „feministische Establishment“
findet er in „Freiheit der Wissenschaft“ nicht minder gefährlich.

Eine Professur Kinzels, so befürchten Studenten,
könnte wissenschaftliche Mitarbeiterstellen
für „neu-rechten“ akademischen Nachwuchs
mit sich ziehen.

Erwähnung beim "Bund Freiheit der Wissenschaft":

BFW Geschichts Selbstdarstellung mit ganz vielen Namen:
Nr. 3/ September: Regionale Ansprechpartner des BFW;
Arbeitsbericht der BFW-Sektion Berlin-Brandenburg
- Günter Püttner, Private Universitäten mit Öffentlicher Finanzierung?
- Winfried Holzapfel, NRW-Schulen: "Neue Kultur der Anstrengung"
- Günter Püttner, Thema Persönlichkeitsbildung - Gespaltene Bildungspolitik des Staates? -
Konrad-Adenauer-Stiftung, Schulpolitisches Grundsatzpapier
- Kurt Otten über ein Buch, das keinen Verleger fand: Rudolf Burandt, Ich bin doof und du bist schuld.
Schulreform und Effizienz durch Wissenstransfer und Fehlerdiskussion, Berlin 1999;
dazu auch Rezension von Hans Maier (II) - Buchrezensionen:
Jörg-Dieter Gauger über Werner Schneider: Steven Spielberg, Schindler’s List.
Ein filmanalytisches Projekt im Englischunterricht als Möglichkeit für fachintegrierten Ethikunterricht,
und über Gerhard Neuner, Ressource Allgemeinbildung? Neue Aktualität eines alten Themas,
1999; Till Kinzel über Mariano Crespo (Hrsg.), Menschenwürde: Metaphysik und Ethik, 1998,
und über Ivan Denes, Angor Pextoris. Acht Charaktere, nachgezeichnet aus der Hafterfahrung. Erzälungen, 1997

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